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BAUPLANUNG    BAUBETREUUNG        
 
 

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StahlTreppen    

Podest-LeiterTreppe

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Stahl-LeiterTreppe  EG-Raum 40 zu OG-Raum 102  /LTA-MontageLuke

- klassische Ausbildung einer Stahl-LeiterTreppe mit GitterRost-TrittStufen
> deshalb beispielgebend hier nachfolgend eine ausführliche Vorstellung mit Details + statischer Berechnung

- die statische Berechnung zu dieser Stahl-LeiterTreppen-Anlage  s. hier


- Aufsicht + lagemäßige Einordnung
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- Schnitt-Darstellungen
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- Detail-Darstellungen
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Stahl-LeiterTreppe  EG-Raum 22 zu OG-Gang 115  /SattenWäsche  

- die ursprüngliche Planung sah vor vom AustrittsPodest über eine Tür den OG-GangBereich bei + 4,84 m zu erreichen
>  letztlich mußte an dieser Wand gangseitig eine Konsol-Etagere mit KälteLtgen angeordnet werden

- die Umplanung sah vor:

> den oberen Lauf um 4 Steigungen zu reduzieren 

> das AustrittsPodest bis zur anschließenden Wand zu verlängern

> das oberseitige Auflager der beiden WangenTräger zu ändern von vom DachBinder abgehängter Traverse hin zu einem  MauerwerksWand-Auflager


- die TrittStufen- und Podest-Laufflächen-Ausbildungen  sind fälschlich mit GitterRosten dargestellt
> die Ausbildung sollte mit RiffelBlechen mit RandAufkantung erfolgen wegen des RieselSchmutz-Schutzes  da unter dieser TreppenAnlage gewaschne Satten gefördert werden  (kreuzende KreisFörderer)


- AST zur Stahlbau-TreppenPlanung  nach ursprünglicher Lsg

- das AustrittsPodest mußte in gerader Richtung bis zur nächsten GebäudeWand fortgeführt werden

 
 

- Aufsicht - geänderte Planung

- das verlängerte obere Podest und der neue WandDurchbruch mit TürÖffnung

 
 

- LängsSchnitt - geänderte Planung

- Entfall von 4 Steigungen  und verlängertes AustrittsPodest

- die Abhängung über den TraversenTräger vom DachBinder-Obergurt  kann zugunsten WandAuflager geändert werden

 
 

- VorderAnsicht - geänderte Planung

- untere Verankerung am SB-Stützen-Lochpaar

 
 

- Stahlbau-Details - UrsprungsPlanung

- bei Änderungen der GesamtKonzeption ändern sich die Details regelmäßig nicht

 
 

- AusführungsPlanungs-Zchng - geänderte Planung

- Zchng der StahlbauFertigung, die uns diesmal zur Überprüfung übergeben wurde

 
 

- TreppenAusschnitt - geänderte Planung
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Stahl-LeiterTreppe  EG-Gang 65 zu OG-Gang 117  

- von der TreppenAnlage EG-Gang 65 zu OG-Gang 117  gibt es 2 (bzw 3) Planungen
> zuerst von März 85  > eine normale Stahl-LeiterTreppe
> dann von Jan. 89  > eine nach örtlichem BestandsAufmaß angefertigte filigrane SonderLsg.

- warum hier immer wieder neu geplant werden mußte s. hier


- lagemäßige Einordnung im Gebäude > 1. TreppenPlanung mit StahlLeiter-Treppe

- entlang Achse 1 verläuft ein Träger der zum VerankerungsStahlbau für die Flachschiene gehört

     
       
       

- Aufsicht > 1. TreppenPlanung mit StahlLeiter-Treppe
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- Schnitt-Darstellungen > 1. TreppenPlanung mit StahlLeiter-Treppe
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Stahl-LeiterTreppe  AW-OstSeite zu OG-Raum 102  /LTA-Zentrale  
 

- diese Treppe wurde erst endgültig notwendig, weil der östliche LüftungsZentralen-Bereich fußläufig in aufrechter Haltung anders als von außen (nicht) mehr zu erreichen war 
> dazu mußte die bereits an dieser Stelle montierte SteigLeiter mit WandPodest wieder demontiert werden


- das TragSystem existiert in zwei Planungen
a) erste Planung  > das TragSystem steht unabhängig vom Geäude
> 4 HauptStützen jeweils aus 2 U 120-Profilen zum HohlKasten verschweißt  z.T. mit Ausfachungen durch DiagonalStäbe

und
b) alternative Lsg.  > das TragSystem ist mit dem Gebäude verbunden
> 1 HauptStütze aus U 200-Profil,  deren KopfBereich über biegesteifen TrägerAnschluß mit der Gebäude-Konstruktion fest verbunden ist
> weiterhin wurde der innere der seitlichen WangenTräger mehrfach (3x) mit der AW verbunden


- die Treppe steht im FahrStrassen-Bereich  und muß deshalb einen besonders massiven AnfahrSchutz bekommen


- SystemLage der Treppe zum Gebäude

- in der EinbauSkizze ist die Beschleusung im Umfeld mit eingetragen
> von innen kommend, eine SchmutzWasser-GrundLtg
> und außen die DachEntwässerung-RW 

- die Treppe ist geradläufig mit Zwischen- und Austritts-Podest

 
 

- Ansicht HauptTragSystem

- die HauptStütze (Pos. 4) steht in einem bewehrten HülsenFundament das durch Verbreiterung gleichzeitig als AnfahrSchutz ausgebildet ist
> sie besteht aus nur einem Doppel-T 200 Profil

- die beiden ZwischenStützen bestehen aus 2x U 140 Profilen, die Fußplatten sind mit Bohrankern im FahrstraßenBeton verankert
> genauso die beiden SeitenWangen-Träger


- innenseitig ist ein Kühlraum angeordnet
> die Details unterhalb zeigen die BolzenStangen in der DoppelFunktion zur Verankerung und als Abstandhalter
> diese BolzenStangen wurden erst nach der Anbringung der Sandwich-Elemente eingebracht  indem man sie in die aufgestemmte HorizontalFuge der AW-Platten gesteckt und dann um 90° gedreht hat, durch die Verschraubung über den DruckrohrZylinder erfolgte dann die Verspannung  /incl MörtelVerpressung etc
> das war bei jeder HorizontalFuge auszuführen

 
 

- ursprüngliche Lsg. zum HauptTragSystem

- diese konstruktive Lsg. geht von einer "freistehenden" Stahl-LeiterTreppe aus, die also nicht mit dem Gebäude verbunden ist  und demzufolge für ihre EigenStabilisierung mehr Stahlbau benötigt
- an dieser Stelle war mir das nicht plausibel, deshalb die dann ausgeführte alternative Lsg.

- ein RiesenBrummer von AnfahrSchutz  und 4 einzelne FundamentHülsen  > sehr aufwendig

 
 
 

- Schnitt-Darstellung zur Anbindung der LeiterTreppe ans Gebäude

- der gekröpfte AnbindeTräger (Pos. 11, 12, 13)  ist zugfest verankert durch den beidseitig angeschweißten QuerWinkel (Pos. 14)


- zum Sachverhalt WärmeBrücke beim Einführen dieses größeren ProfilQuerschnittes in die BauKonstruktion folgendes:
> die AW selbst besteht aus LeichtBeton  > das baut TemperaturDifferenzen ab
> nach unten /der EG-Bereich ist durch Sandwich-Paneele abgedämmt
> nach oben hat der FB eine DämmSchicht, die im Träger-AuflagerBereich verstärkt wird
> damit sollten TauWasser-Bildungen an der BauKonstruktion vermieden werden

 
 

- AustrittsPodest-Bereich

- der Spalt /Abstand der LeiterTreppe von der AW wird durch eine AnpaßKonstruktion (DetailDarstellung unterhalb)  überbrückt

 

MittelwangenTreppe  mit geraden Trägern 

- hier ging es um eine leichte, möglichst unauffällige TreppenAnlage, die auch eine Anordnung von BüroArbeitsplätzen in ihrem Umfeld möglich macht

- funktionell wird diese TreppenAnlage von Mitarbeitern im ExpeditionsBereich + den KraftFahrern der ProduktAuslieferung genutzt

- außerdem erfolgt über diesen OG-BüroBereich der (Zugang) /Fluchtweg-Abgang von einem OG-GangBereich
> an der HinterWand wurde deshalb ein, nach gleichen konstruktiven Grundsätzen gestalteter, einzelner Treppenlauf, der eine noch höher gelegene GeschoßDecke erschließt (Fluchtweg-Abgang) angeordnet
> das wurde (incl der TürAnordnung) notwendig, weil die ursprünglich an anderer Stelle für diesen Zweck gebaute Stahl-LeiterTreppe (Treppe SattenWäsche nach OG) wegen veränderter TrassenAnordnungen, dazu nicht mehr zu gebrauchen war

       

- Ansicht von vorn

- linksseitig die AnschlußDetails der vertikalen GeländerStäbe an das begrenzende MassivDecken-Treppenloch
> obere Darstellung zeigt einen seitlichen Anschluß
> untere Darstellung zeigt den rückseitigen Anschluß

- das Treppenloch wird durch einen BetonKranz verkleinert

> dabei wird ein 3-seitig umlaufendes FlachEisenBand eingesetzt, das dem Verankern der vertikalen GeländerStäbe dient

- die Stufen bestehen aus, auf dem MittelWangen-Träger (HohlKasten-Profil) aufgelegten HartHolz-TrittStufen
> zur Stabilisierung sind diese TrittStufen jeweils 2x mit den äußeren, vertikalen GeländerStäben verschraubt
> diese GeländerStäbe wiederrum sind am Treppenloch durch PunktSchweißung befestigt
> damit wird ein zu starkes Aufschwingen dieser TreppenAnlage vermieden

- die HartHolz-TrittStufen sind oberflächenvergütet um geforderte HygieneStandarts einzuhalten
> ob das Heute so noch möglich ist, muß geprüft werden

     
       
       

- Aufsicht auf die GeschoßDecke im RohbauZustand  mit dem Treppenloch

- die HartHolz-BohlBretter der ZwischenPodest-Fläche sind unternander verspundet, damit DurchBiegungen (= Stolper-Fallen)  und Schmutz-RieselSpalten vermieden werden

- der innere Handlauf wird von Beginn der EG-AntrittsStufe an,  nahtlos-durchlaufend um das gesamte Treppenloch herum fortgeführt

     
       
       

- LängsSchnitt durch den oberen TreppenLauf

- die Fundamentierung besteht aus zwei FundamentBlöcken mit eingesetzten Kontaktplatten
> auf diese Kontaktplatten werden werden dann der WangenTräger + die StahlStütze aufgeschweißt
> diese SchweißVerbindung verschwindet in den BetonSchichten des Fußbodens, es bleiben dazu keine SichtFlächen, die "gefälliges" Konstruieren bedeuten würden

     
       

- Treppe in SeitenAnsicht (früherer BearbeitungsStand)

- hier schließt nach Norden hin noch ein Kühlraum an dieses ExpeditionsBüro an, der aktuell durch BüroraumFläche ersetzt wurde

- auch die KopfHöhe unter dem PodestTräger wurde auf ca 2,00 m LichtMaß angehoben, was dann bei der veränderten Lsg. zwei ungleich lange Treppenläufe ergibt
> die hier dargestellte erste Planung geht noch von zwei gleich-langen Treppenläufen aus

     
       

WangenTreppe  aus einzelnen SegmentTräger-Stücken  > 2. TreppenPlanung dieser Treppe

- vorgegebene RandBedingungen;
> Antritt nicht wie üblich bei +- 0.000  sondern auf der im Gefälle verlegten ZV-KellerDecke  bei +100

> Trägerlagen der FörderTechnik (FlachSchiene)

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das Treppenloch in der OG-GeschoßDecke wurde schon nachträglich geschaffen durch Entfernen /Abbruch einer vorhandenen DP von 1,50 m SystemBreite,  ist aber trotzdem noch sehr beschränkt in seiner geometrischen Ausbildung

> Lauflänge unterer Treppenlauf ist begrenzt durch das WandEnde der parallel mitlaufenden Wand, da dann ein Gang anliegt,  in den die Treppe nicht hinein-ragen darf

> Trassen und eine VerteilerEinheit  im EckBereich "unter" der Treppe  (hier war der einzige "ungestörte" Bereich dieses EG-Ganges)


Umfeld-Historie des Grundriß-Bereiches in Verbindung mit dieser TreppenAnlage
- ursprünglich gab es hier 3 Reiferäume  versorgt/behandelt mit von der (großen) LTA-Zentrale

- dann ging es los  und zwar haben sich die nachfolgenden Sachstände auch zeitlich überschnitten

- der Platz in der großen LTA-Zentrale reichte nicht mehr
> Notwendigkeit der Anordnung einer 2. LTA-Zentrale  d.h. eines massiven GeschoßDecken-Breiches  

- Änderung der ReifeRäume im EG  (> dargestellt links neben dem rot umrandeten Raum 29)
> aus urspr 3 Räumen (Raum 66,  67,  68) mit 3 Türen > wurden 7 Räume (Räume 66 bis 72) mit 7 KS-Türen
> durch jede Tür mußte dann auch eine FlachSchiene > damit ist der Stahlbau dann auch massiv hierher-gekommen

- parallel dazu erfolgten immer wieder die Treppen-Planungen  und als Voraussetzung dazu der Durchbruch in der Gang-GeschoßDecke

- und es kamen Ausrüstungen
> TGA-Verteiler für die KlimaAnlagen der ReifeRäume  (?)
> es war noch mehr, was immer wieder in der GangEcke auftauchte, wo auch die TreppenAnlage hin sollte
> deshalb ist diese endgültige Treppe auch erst im Januar 89,  als quasi letzte BauMaßnahme nach einer umfangreichen örtlichen BestandsAufnahme, entstanden

- dazu kam, nach meinen Baustellen-Aufzeichnungen von Sept. 88  > das Treppenloch war um 20 cm kleiner ausgeführt worden (?)
> um das aber richtig darzustellen muß ich mir nochmal die Zeit nehmen, das genauer zu recherchieren
> will jetzt damit nur sagen, hier brodelte ständig ein großer MistHaufen, der nie zur Ruhe kam



- Trittstufen aus glattem StahlBlech mit aufgeklebtem GummiBelag 4 mm dick
> besser wäre wohl RiffelBlech  und dann aber ohne GummiBelag

- die Treppe wurde von einer privaten, auf Treppen spezialisierten Schlosserei vorgefertigt und vor Ort montiert

- die Treppe ließ sich sehr angenehm begehen


       

- GesamtDarstellungen

- der obere KnotenPunkt war im Zusammenhang mit der noch erforderlichen DeckenBewehrung auszubilden,  um das Treppenloch rohbauseitig abzuschliessen


- das Treppenloch hatte eine eigne Geschichte
> die hier ursprünglich montierte DP wurde entfernt und durch zwei längslaufende Träger ersetzt, zur Anordnung der Stahl-LeiterTreppe (1. TreppenPlanung für diese Stelle)
> in Verbindung mit der teilgewendelten WangenTreppe mußte dann der innenliegende LängsTräger noch mal entfernt werden
> damit entstand eine unsymmetrische BetonAusbildung  > längslaufend ist nur einseitig ein Träger angeordnet

- das hat jedoch insofern einen Vorteil, dass fensterseitig ein kleiner AbsatzStreifen entstand, um an die Fenster ran zu kommen


- FB-Ausbildung an der AustrittsStufe  mit SchwellSockel
> SchwellSockel auch rund um das Treppenloch  > Schmutz,  ReinigungsWasser


- GeländerAusbildung  > VertikalStäbe durch FlachEisen am Steg des WangenTräger-Profils verschweißt  in regelmäßigem Abstand
> zugegeben eine etwas komplizierte Lösung, wegen der Schweißerei vor Ort
WangenTreppe

 

 

   
       
       

- Aufsicht auf die TrittStufen

- hier exakt geometrisch vermaßt ist die Regel-TrittStufe  und die 10 benötigten SonderZuschnitte für TrittStufen  incl der einen DrachenStufe

- außerdem der Zuschnitt für die PodestPlatte

     
       
       

- Konzept zur TreppenKonstruktion

- KonzeptUnterlage zur Ermittlung der StufenVerziehung  (die HilfsLinie mit der StrahlenKonstruktion ist leider kaum mehr sichtbar, deshalb lasse ich auch meine anderen Konzepte zur Treppen-Konstruktion weg)
> Quelle:  Schuster  /Treppen  /Stuttgart 1943  /Konstruktion S. 10

- die LaufLinie ist im Abstand von 500 mm von der inneren Wange gelegt  bei 1.100 mm TrittStufen-Breite

- die Darstellung ist um 90° nach links verdreht gegenüber der obigen ReinZchng

     
       
       

- Abwicklung oberer innerer WangenTräger

- hier exakt geometrisch vermaßt sind die einzelnen Segmente des oberen inneren WangenTrägers 
> dazu sind für jedes TrägerSegment NeigungsWinkel  und Länge von Ober- und Unter-Flansch angegeben

- weiterhin exakt geometrisch vermaßt sind die auf den Träger-OberFlansch aufgeschweißten StegBleche wo dann die TrittStufen aufgesetzt (aufgeschraubt) werden


- der WangenTräger macht einen 90° Knick zwischen den Positionen 21 und 22


- am oberen Auflager wird der WangenTräger auf den VGB-Riegel-Schenkel aufgesetzt und mit Bewehrung verbunden
_ am unteren Auflager besitzt der WangenTräger eine angeschweißte Fußplatte die mit dem Auflager verschraubt wird

- die EntwurfsDetails sind ergänzt durch Hinweise des Statikers

     
       
       

- Abwicklung oberer äußerer WangenTräger

- bezüglich WangenTräger-Segmente + StegBleche  s. Bemerkungen unter innerem WangenTräger

- der WangenTräger macht hier einen 90° Knick zwischen den Positionen 8 und 9
> an dieser Stelle sitzt die DrachenStufe, die hier faktisch über Eck auf zwei StegBlechen aufsitzt


- dieser äußere WangenTräger hat, wie das bei gewendelten Treppen immer der Fall ist, eine wesentlich größere Länge

     
       
       

- ProfilStahl-Liste  und weiter MaterialBedarf

- hier kommen auch Aussagen zu Materialien die zur Komplettierung der TreppenAnlage erforderlich sind

     
       
       

- statische ErgänzungsDetails

- worum geht es hier ?
> Maßnahmen zur KippAussteifung der beiden oberen WangenTräger
> SchweißAngaben

     
       
       

- eine ProjektAbweichung  bei der Ausführung

- wenn man nicht ständig Treppen plant, dann ist so eine Treppe schon mal etwas besonderes.
Deshalb sieht man dann auch bei der Ausführung genauer hin  und da mußte ich feststellen, daß es an entscheidender Stelle eine ProjektAbweichung bei der AusführungsFertigung  bzw der Ausführung gab, die hätte zu schweren Folgen führen können.
Dargestellt ist das auf nachfolgender Skizze.

- diese Anzeige war nur eine erste, kurzfristige VorOrt-Reaktion auf das Festgestellte gegenüber der Baustelle


- mit der Kontrolle war das überhaupt so eine Sache;
> unser betriebseigener PrüfStatiker (ChefIng. Statik) hatte mir mal ein SteigLeiter-ZchngsKonzept zurückgeschickt mit einer MängelListe wo 12 Mängel aufgeführt waren
> soweit so gut,  auf der anderen Seite habe ich aber kaum mal mitbekommen, das dann Ausführungen auch nach statisch relevanten Kriterien überprüft wurden ???
das betrifft zB. DeckenBewehrungen,  AuflagerLängen von MontageDecken,  Abhängungen im DachBereich in Hinblick auf zulässige Belastung auf bestimmten Bereich  etc 
> will sagen, es gab kein durchgängiges QualitätsManagement


- ich denke mal, diese eklatante Schwächung des HauptTraggliedes dieser Treppe wäre dann bis zum Versagen wohl  niemandem weiter aufgefallen


   

 
       

Studie zu einer MittelholmTreppe mit 90°-Wendelung

- so sollte evtl der Ersatz für die Stahl-LeiterTreppe EG-Gang 65 zu OG-Gang 117 aussehen

- irgendwie gab es aber dann doch Probleme mit lichten Höhen (?)  genau kann ich es momentan gar nicht sagen, was die Ursache war diese konstruktive Lsg. aufzugeben


- der MittelHolm besteht aus einem HohlKasten-Profil  von 2 verschweißten U-180-Profilen

- die 90°-Abwinkelung der TreppenAnlage erfolgt über 4 gewendelte HolmTräger-Segmente

- es handelt sich um eine links-läufige TreppenAnlage, der Abstieg gestaltet sich deshalb (bei unserem RechtsVerkehr) unbequemer aber eine andere Lsg ist hier nicht möglich

- bei 25 Stgen wäre ein Podest anzudenken zumal auf dieser Treppe auch Lasten transportiert werden müssen, insofern scheint mir auch die vorhergehende TreppenAnlage für den Zweck als besser geeignet

- Details zur MittelholmTreppe mit 90°Wendelung

- von Vorteil ist, dass es sich hier durchweg um gleiche TrittStufen-Ausbildungen handelt, also auch im Bereich der Wendelung werden keine gesonderten Zuschnitte benötigt
> anzupassen im Bereich der Wendelung sind dann nur die Aufsatz-WinkelStege